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Der letzte Schliff

Am 13. November 2008 fiel die letzte Klappe für "Wickie und die starken Männer". Doch für Michael Bully Herbig war die Arbeit noch lange nicht beendet: "Um den Film so machen zu können, wie ich ihn mir vorgestellt habe, war sehr viel digitale Technik nötig. 80 Prozent aller Einstellungen in diesem Film mussten bearbeitet werden. Angefangen von einer kleinen Retusche bis hin zu digitalen Schiffen. Das war ein Riesenbrocken an Arbeit und Budget."

Diesen Riesenbrocken vertraute Bully den Effektkünstlern von der Münchner Firma Scanline an. Wie ein Puzzle aus vielen tausend Teilen setzten sie real gedrehte Szenen, virtuelle Schiffe und künstliche Unwetter zusammen, retuschierten Stromleitungen und Wohnhäuser aus der Bucht am Walchensee, und ersetzten die grünen Hintergründe, vor denen die Schauspieler für einige Szenen agieren mussten, digital durch Meeresfluten und Landschaften.

Am 9. September 2009 läuft "Wickie und die starken Männer" in den deutschen Kinos an. Dann sind genau 35 Jahre, sieben Monate und neun Tage vergangen, seit Michael Bully Herbig zum ersten Mal den Wikingerjungen Wickie im Fernsehen erblickte.  Zweieinhalb Jahre hat der Regisseur an seinem neuesten Projekt gearbeitet und auf mehr als fünf Jahre Produktionszeit brachten es Produzent Becker mit seiner Rat Pack Filmproduktion.

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