wickie-und-die-starken-maenner-14

Die Vorbereitung: Ideen und Geld

"Ich bin der Meinung, dass die Leute seit über 30 Jahren 'Wickie und die starken Männer' allein mit der Zeichentrickserie verbinden“, sagt Bully. "Diese visuelle Erwartung wollte und musste ich bedienen. Es war meine größte Sorge, dass ich die Wickie-Fans enttäuschen könnte. Deshalb habe ich mich ganz klar an der Zeichentrickserie orientiert."

Produzent Christian Becker fügt hinzu: "Michael Bully Herbig und Alfons Biedermann haben die bekannten Figuren und Themen in eine glaubhafte Wikinger-Welt gesetzt und das Erzähltempo erhöht. Der Film ist frecher, moderner, jünger und vor allem realistischer."

Das Autorenduo erfand für den Kinofilm eine Handlung, die weder in den Romanen noch in der Zeichentrickserie erzählt wurde: Wickie, Halvar und die starken Männer stechen in See, um die gestohlenen Kinder des Dorfes Flake aus den Klauen vermeintlicher Dämonen zu befreien. Unverändert geblieben sind der besondere Charme der Zeichentrickserie und deren Grundaussage: Köpfchen siegt über Kraft!

Von der ersten Drehbuchidee an war klar, dass Wickie keine allzu günstige Leinwandreise würde antreten können. "'Wickie und die starken Männer' ist der teuerste deutschsprachige Family-Entertainment-Film, der bislang gedreht wurde", sagt Christian Becker, dessen Rat Pack Filmproduktion den Film in Co-Produktion mit der Constantin Film AG und herbX film realisiert. "Wir lassen uns den Film eine Menge kosten", pflichtet ihm auch Constantin-Vorstand Martin Moszkowicz bei. Das Budget liegt im zweistelligen Millionenbereich.

"Es war eine sehr große Hilfe, dass wir einerseits die Marke Wickie hatten und andererseits Michael Bully Herbig als Regisseur", erklärt der federführende Produzent Christian Becker. Der FilmFernsehFonds Bayern hat als Hauptförderer sofort zugesagt. Es folgten der Bayerische Banken Fond, die FFA Filmförderungsanstalt, die NRW Bank und die Malta Film Commission.

Weiter mit Bully sucht die starken Männer

Zurück zu TV-Kult wird Kinohit