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Ein Mann für alle Fälle

Ob im Studio, auf dem Walchensee oder auf Malta: Als Regisseur musste Michael Bully Herbig an allen Drehtagen stets den Überblick bewahren. Zwar war er von früheren Kinoprojekten schon die Arbeit mit Cowboys, Raumfahrern und kaiserlichen Hoheiten gewohnt, doch "Wickie und die starken Männer" stellte ihn vor neue Herausforderungen: "Man sagt ja immer: Das Komplizierteste ist der Dreh mit Kindern, mit Tieren und auf dem Wasser! Wir haben bei diesem Film nichts ausgelassen ..."

Auflagen des Jugendschutzes wie die streng limitierte Arbeitszeit der Kinder machten die Dreharbeiten zuweilen ebenso zu einem großen Abenteuer wie das Naturell der sehr jungen Schauspielkollegen allgemein. Christoph Maria Herbst bringt es treffend auf dem Punkt: "Die Kinder am Set waren alle nett. Aber, wie so oft, kann es schwierig werden, wenn Menschen eines bestimmten Schlages in einer größeren Anzahl auftreten. Davon möchte ich die kleinsten Geschöpfe unseres Erdenrunds nicht ausnehmen. Ein einzelnes Kind ist ganz zauberhaft. Aber ein Pulk von 15, 20 oder gefühlten 80 ist eine ganz andere Sache."

Am Ende konnte Michael Bully Herbig aber sämtliche Herausforderungen meistern. Produzent Christian Becker überrascht das nicht: "Bully ist der perfekte Regisseur für 'Wickie und die starken Männer'. Am Set verbreitet er eine Atmosphäre, bei der alle Spaß daran haben, früh morgens zur Arbeit zu kommen. Er arbeitet wahnsinnig visuell und ist extrem gut vorbereitet. Er hat die gesamte Auflösung des Films bereits vor dem ersten Drehtag im Kopf gehabt."

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